Messetagebuch zur Leipziger Buchmesse 2013 | Schon gelesen?
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Mrz 20, 2013 - Allgemein    Keine Kommentare

Messetagebuch zur Leipziger Buchmesse 2013

Wie versprochen hier das Messetagebuch zur Leipziger Buchmesse 2013 in … na ja, Leipzig eben.

Tag 1: Mittwoch, der 13. März 2013

Ganz normal gehe ich zur Schule – wie jeden Morgen. Um 6.15 Uhr aufstehen um dann pünktlich um 8.00 Uhr in der Schule zu erscheinen. Der Tag zieht sich in die Länge – jede 3/4 Stunde dauert gefüllt 3 Stunden. Als endlich die ersten sechs Stunden geschafft sind und alle anderen in der Schule zurückbleiben müssen, verlasse ich das Gebäude und steige ins Auto.

Auf zum Bahnhof nach Freising. Das ist der nächste Bahnhof, von dem ein Zug nach Hof durchfährt. Auf der Fahrt lese ich Die Masken des Morpheus von Ralf Isau und esse Romeo – das sind so eine Art Bounty, also Schokolade mit Kokosfüllung. In Hof holen mich meine Großeltern vom Bahnhof ab und ich mache, wie geplant, einen kleinen Zwischenstopp bei meinen Großeltern…

Tag 2: Donnerstag, der 14. März 2013

Heute geht es, direkt nach dem Frühstück mit dem Auto nach Leipzig los. Nach 2 Stunden, es ist ungefähr 12.15 Uhr, treffen wir vor der Messe Leipzig ein. Ich besuche ein paar Stände und bin ungefähr 13.15 Uhr im CCL. Dort sehe ich mir die Bekanntgabe der Nominiertenliste an. Eine sehr schöne und interessante Veranstaltung.

Ich schlendere ein bisschen auf der Messe herum, lehne in meiner unendlichen professionalität eine Erotische Hörprobe ab und lese ein paar Bücher der verschiedenen Verlage an. Außerdem schaue ich bei dem ein oder anderen Interview zu.

Im Anschluss, so ca. 16.o0 Uhr bin ich bei meinem Interview mit Herrn Seidel. Herr Seidel ist ein sehr sympatischer Mann, mit dem ich mich persönlich gut unterhalten konnte…

Tag 3: Freitag, der 15. März 2013

Am Vormittag besuchen wir die Nationalbibliothek in Leipzig. Dort sehen wir uns eine Ausstellung zu Plakaten und der entstehung der Schrift an. Außerdem können wir durch eine Glasscheibe den alten Lesesaal ansehen…

Wir, also ich und mein Onkel, besuchen eine Podiumsdiskussion von Herrn Seidel im Ariowitsch-Haus – das ist eine jüdische Gemeinde in Leipzig – und da ich das Buch schon gelesen hatte, war die Podiumsdiskussion ein sehr schönes Extra dazu…

Danach gehen wir zur Lesung von Monika Feth aus Die Schattengänger in der Fairyland Frozen Yogurt & Café Lounge (oder anders geschrieben…). Auch eine sehr schöne Veranstaltung, allerdings ist die Bar ein recht kleines Gebäude und es war leicht überfüllt. Milchshakes gab es auch keine, also musste ich mich mit einem Kakao zufrieden geben… ;)

Tag 4: Samstag, der 16. März 2013

Wir fahren um ca. 12.30 Uhr los, womit wir Maria Koschnys Lesung aus Die Tribute von Panem und Gina Mayers Lesung aus Betreff: Rache schon mal verpasst haben (was zum Teil ja auch an mir lag :) ).

Wir haben dann um 14.00 Uhr bei Herrn Nützel, mit dem ich ja bereits ein Interview geführt habe, vorbeigeschaut, welcher die Podiumsdiskussion mit Bravour absolviert hat und die auch aufschlussreich war.

Um 15.00 Uhr sollte in der Messebuchhandlung eine Signierstunde von Ralf Isau sein – ich war da, Herr Isau leider nicht. Vielleicht habe ich ihn auch einfach nicht gefunden oder bin an ihm vorbeigelaufen :(. Das Buch hatte ich leider eh in der Wohnung meines Onkels liegen lassen :(.

Das Tagesprogramm der ARD musste die nette Dame die mir das angeboten hat, leider auch behalten… ;)

Um 19.00 Uhr waren wir dann am Südfriedhof in der Begräbniskapelle um einer Lesung aus Skulduggery Pleasant mit Derek Landy, der auf Deutschlandtour war, beizuwohnen. Diese war sehr interessant, Herr Landy ist ein lebensfroher und lustiger Mensch, was sich auch in seinen Büchern wiederspiegelt.

Tag 5: Sonntag, der 17. März 2013

Wir sitzen den ganzen Morgen lang in der Wohnung meines Onkels, verarbeiten die Impressionen der Tage und gehen dann um ca. 14.00 Uhr auf die Reise zum Leipziger Hauptbahnhof. Es geht mit dem ICE in 4 1/2 Stunden nach München.

Ein kleiner Lesemarathon während der Zugfahrt war für mich auch drin. Ich hab ein ganzes Buch verschlungen, außerdem noch ein bisschen Schokolade von den netten Damen der Bahn gegessen (Karamell natürlich :) ) und sehr entspannt im Zug gesessen.

Danke

Ich möchte ganz herzlich danken:

  • Meinem Onkel, bei dem ich übernachten durfte und der mich auf die Messe begleitet hat, der mich eingeladen und mir den Besuch finanziert hat.
  • Meinen Großeltern, die mich mit dem Auto mit nach Leipzig genommen haben und bei denen ich übernachten durfte.
  • Meinen Eltern, die mir meine Reise ermöglicht haben.
  • Meiner Schule, die meinem Antrag auf Beurlaubung stattgegeben hat.
  • Dem cbj-Verlag und seiner Presseabteilung, der mir das Interview mit Herrn Seidel auf der Messe ermöglicht hat und auch in meinem Programm für einige Abwechslung gesorgt hat.

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